Umgebung


Felsenstädte Schlösser Bürger Andere Merkwürdigkeiten
Klokoèské a Betlémské skály Rotštejn Hrubý Rohozec Kozákov
Besedice Valdštejn Hrubá Skála Trosky
Hrubá Skála Zbiroh Sychrov Rovensko
Malá skála (Suché skály) Kost Humprecht Dlaskùv statek
Prachovské skály Valeèov Mnichovo Hradištì Svijany Brauerei
  Vranov – Pantheon, Frýdštejn Jièín Bozkov Dolomit und Tropfsteinhöhlen

Das Böhmische Paradies, dessen bedeutender Bestandteil ein geschütztes landschaftliches Gebiet erklärt wurde, bekam sein Name für ihre natürliche Schönheit – Wälder, Dellen, Höhlen und bezaubernde Felsenstädte, die häufige Ziele der Bergsteigern und auch regulären Touristen sind. Im Gebiet befinden sich zahlreiche Bürger, Schlösse und Ruinen; manche Häuser sind in der ursprünglichen Architektur gebaut. Das Netz der markierten Wanderwegen rechnet zu dem engsten in der Tschechischen Republik und bietet dem Touristen manche Kombinationen mit verschiedenen Längern an. Sehr populär sind die „Saisonale Touristenbusse“, deren Routen verbinden die interessantesten Stellen des Gebiets. Für dem aktiven Urlaub bieten sich Bergsteigen, Segelflug, Kanusport, Rafting, Trekking, Mountainbiking; in Winter Schilaufen, Snowboarding, Langlaufen und Schlittschuhlaufen. In Turnov sind die Squashplätze geöffnet.

Im Sommer kann man die Museen, Bürger, Schlösse, Ruinen und Felsenstädte besuchen, Pilze und Blaubeeren sammeln, fahren nach Aquapark und Lunapark Babylon in Liberec (32 km), wandern, Rad fahren u.a.

Schwimmen – Badeanlage in Bìlá (3 km), der Teich in Radostná pod Kozákovem (3 km), der Fluss Jizera in Dolánky (8 km), das Schwimmbad in Semily (15 km), Aquapark Babylon in Liberec (32 km)

Kanusport, Rafting – der Fluss Jizera von Spálov, Schiffverleih in Malá Skála (10 km)

Tennis – Asphalt court in Chutnovka, Tennisplätze in Turnov

Windusfing – Sandseen in Pøíšovice (12 km)

Golf – Semily (15 km), Ještìd (32 km)

Reiten – Nudvojovice (8 km), Borèice (20 km)

Jagen – Jägervereinigung „Mír“ in Turnov bietet die Möglichkeit an, die Rehböcke und die Edelfasane zu jagen

Fischerei – in Turnov kann man die Gast-Lizenz kaufen

In Winter sind Schifahren, Snowboarding, Langlauf und Schlittschuhlaufen beliebt.

Schifahren, Snowboarding - in der Nähe ist eine kleine Skipiste Struhy in Bìlá (3 km), größere Skipisten befinden sich in Kozákov (5 km), oder Vysoký nad Jizerou (29 km), die nächste große Skipisten sind Ještìd bei Liberec (32 km), Harrachov (38 km) und Rokytnice nad Jizerou (45 km)

Langlauf – der Kamm von Kozákov und Hamštejn, Isergebirge, Riesengebirge

Schlittschuhlaufen – der Kunsteisplatz in Chutnovka, bedeckter Kunsteisplatz in Lomnice nad Popelkou (13 km)

Turnov ist betrachtet als das Herz des Böhmisches Paradieses und ist bevor mehr als 700 Jahren gegründet. Dank den reichen Edelsteinfundgruben (meistens in Kozákov), gibt es hier bis heute zahlreiche Glashütte, die auch die Glaskomposition produzierten. Aus der Glaskomposition wurden früher perfekte Falsifikate der naturellen Edelsteinen erzeugt. Die Produktion sowie der Juwelen mit den tschechischen Propen als auch der technischen Steinen und Einkristallen hat Turnov weltberühmt gemacht. Die erste mitteleuropäische Edelsteinschule wurde in Turnov in 1884 gegründet. Die „Böhmische Paradies Kreismuseum“ in Turnov bietet die Vorstellungen von Mineralogie, Archäologie, Ethnographie und Geschichte der Edelsteinaufarbeitung an. Im Museum befindet sich auch ein großer Panoramabild von Mikoláš Aleš, „Das Blutbad von Sachsen unter Hrubá Skála“, mit der Größe 8,5x10 Meter gehört zu den größten in der Mitteleuropa.

Jedes letzte Wochenende in Mai finden die „Turnov altböhmische Märkte“ statt, wo man die traditionellen Handwerke sehen kann. In Juli findet ein Zyklus „Edelstein und Juwele in Böhmischen Paradies“ statt – die Ausstellungen, Exkursionen, internationale Juwele Symposien, Edelsteinbörse u.a.

Das Informationsbüro in dem Hauptplatz (Böhmisches Paradies Platz) bietet die Besichtigung von Schlösser und anderen Denkmäler an. In den Sommermonaten verlaufen regelmäßige Stadtbesichtigungen jeden Montagnachmittag. In der Umgebung Turnovs befinden sich die Ruinen von dem gotischen Burg Valdštejn, bedeutende Schlösse Hrubý Rohozec, Hrubá Skála und Sychrov, und vor allem die eigenartige Trosky.

Transport: In Turnov gibt es ein Zugbahnhof und Busbahnhof. In Sommermonaten sind auch touristische Busse in Betrieb mit der Möglichkeit, die Fahrräder zu transportieren.

FELSENSTÄDTE

Klokoèské a Betlémské Felsen (1 km) – Sandsteinfelsen mit zahlreichen Überhängen, Höhlen und Canonen, die bis 60 Meter tief sind. Die größte Höhle ist Postojná mit dem Boden 262 Quadratmeter. Durch Klokoèské Felsen führen zwei Touristenrouten mit schönen Aussichten. Aus der Route kann man durch den Durchgang zwischen den Felsen nach dem Dorf Klokoèí kommen, wo sich Jan Hus Denkmal befindet – die Kapelle in dem Fels mit Jan Hus Statue. Unweit ist die Ruine Rotštejn.

Besedice (6 km) – hier kann man einen 4-Kilometer-Ausflug machen: Felsenlabyrinth Kalich – Hoøák Aussicht (eine der schönsten in der Böhmischen Paradies) – die Höhle, wo sich die letzten Mitglieder von Böhmischer Brüder verborgen haben – ein im Fels ausgehauteter Porträt vom Felsgeist – Besedice.

Hrubá Skála (10 km) – der „Grobe Fels“. Das meistens besuchte Teil des Böhmischen Paradieses. Es gibt hier 400 Sandsteintürme, manchmal bis 55 Meter hoch. Zu den meistens besuchten Stellen gehören „Mariánská Aussicht“, die Aussicht „U lvíèka“ (Bei dem kleinen Löwe) und „Janova Aussicht“. Die eigenen Felsgruppen wurden genannt und viele Erzählungen und Legenden knüpfen zu ihnen. Wir kennen Teufels Hand, Kapellmeister, Leuchtturm, Sahara und Drachenfelsen sehen, oder wir können uns durch die 65-Meter lange „Mauseloch“ hinausziehen. Staunend ist die Ansicht auf die Felsengruppe, die aus der Fläche der Teich Vìžák wächst. Unweit ist der Schloss Hrubá Skála und die Ruine Valdštejn.

Maloskalsko: Vranovský høeben a Suché skály (10 km) – „Der Kleine Fels: Vranov und Trockene Felsen“. Das enge Felsenmassiv auf dem rechten Ufer des Flusses Jizera wurde schon in dem Mittelalter benutzt. Es wurden hier die Abwehrbürger Vranov und Frýdštejn gebaut. Aus der Aussicht ist ein einmaliges Panorama mit dem Jizera Mäander in dem Punkt, wo der Fluss den Fels durchgebrochen hat. Auf der anderen Seite des Flusses türmen sich Suché skály (Trockene Felsen), die auch „Böhmische Dolomiten“ genannt sind. Interessant ist die Ruine des Burgs Zbirohy.

Prachovské skály (20 km) – die „Prachov Felsen“. Die bekannteste Felsenstadt liegt bei Jièín. Sie ist charakteristisch mit vielen schlanken Tuermen und Pfeiler mit auffallenden vertikalen Fugen. Es gibt hier mehrere Touristrouten mit vielen Aussichten, zu den bedeutendsten gehoeren die Amerikanische Grotte, die Kaisediele, und vor allem die Boehmische Paradies Aussicht mit der Sicht zu Prachovská Nadel und Prachovská Kappe. Am nordwesten Rand der Prachovské skály ist ein im Fels ausgehaute Burg Paøez.

BÜRGER

Rotštejn (1 km) – die nächste Burgs Ruine. Am besten kommt man hierher zu Fuß durch den Wald. Die ersten Informationen von dem Burg kommen aus dem Jahr 1292, es gibt hier ein tiefer Brunnen und eine schwarze Küche mit dem massiven, im Fels ausgehauteten Schornstein. Man findet hier auch im Fels ausgehautete ehemalige Eisenschmiede und Jan Nepomucký Statue aus dem Jahre 1718.

Valdštejn (6 km) – wurde auf drei verschieden-hoch Sandsteinblocks in Hrubá Skála Felsstadt gebaut. Es war ein Haus von Albrecht von Valdštejn, interessant ist das Bild mit Karel Hynek Mácha Portrait in der Kappel auf dem ersten Hof. Der Burg ist ganzes Jahr geöffnet, es gibt hier auch Ausstellungen, Konzerte, Gefechte und Greifvogelvorfuehrungen.

Zbiroh (7 km) – eine malerische Ruine des Burgs aus dem 16. Jahrhundert gebaut auf drei Sandsteinblocks.

Kost (15 km) – diesen gotischen Burg bei Mladìjov ist ein der schönsten, groessten und erhaltenen in der Tschechischen Republik. Der dauerhafteste Teil ist so genannter „Weißer Turm“. Er hat eine unregelmaessige trapezförmige Grundlage und deshalb kann man aus einem Ort alle vier Seiten des Turms sehen. Sehr attraktiv ist die schwarze Küche mit der reichen Ausrüstung. 2 km entfernt ist der Tal „Plakánek“, ein tiefer Canyon mit vielen seitlichen Tälern, Felsformationen und einer reichen Flora.

Vranov–Pantheon, Frýdštejn (12 km) – es gab ein Burg hier seit dem 15. Jh. Zu Beginn des 19. Jh. wurde der Burg in romantischen Pantheon überbaut und eine neue Kappel im gotischen Still wurde gebaut, die als ein Jagdschoss diente. Man kann auf den Fels steigen, woher man Jizera 130 Meter niedriger sehen kann. Frýdštejn, eine Ruine des mittelalterlichen Burgs, war ohne Erfolg mit den Hussiten umlagert. Die Dominante ist ein 9-Meter-im-Durchschnitt walzenförmiger Turm, der in vielen Filmmaerchen als das Hexenhaus benutzt war.

Valeèov (26 km) – ein der schönsten Felsbürger liegt bei Boseò. Man kann die Treppe hinauf gehen in den Turm des Burgpalasts, woher eine schöne Aussicht ist. Durch das ganze Jahr gibt es hier viele kulturellen Veranstaltungen, traditionale sind die Valeèov Feste mit dem reichen kulturellen Programm, die zu Beginn von Mai stattfinden.

SCHLÖSSER

Hrubý Rohozec (9 km) – ein nationales kulturelles Denkmal türmt sich über dem Tal von Jizera. Eine früh gotische Burg war mehrmals überbaut, das ursprüngliche Interieur ist jetzt nur in dem Buecherzimmer, Esszimmer und dem Salon. Die Ausstellung in den anderen Zimmer zeigen die Kultur- und Kleiderentwicklung seit der Renaissance bis zu der Tschechischen Sezession.

Hrubá Skála (10 km) – steht auf drei massiven Sandsteinfelsen in der Mitte des gleichnamigen Felsenstadts. Aus dem Turm ist imposante Aussicht auf die Felsenstadt. Zu dem Schloss führt durch die Felsenkluften eine Brücke, die mit den barocken Statuen geschmückt ist. Im Gebiet gibt es ein Hotel und eine Gaststätte.

Sychrov (14 km) – ein nationales kulturelles Denkmal und ein den meistens besuchten Schloesser in der Tschechischen Republik. Unter anderem gibt es hier die groesste Sammlung von der französischen Malerei in Mitteleuropa. Es finden hier Konzerte, Theater, Gefechte, Greifvogelvorfuehrungen, historische Märkte und Festeessen statt.

Humprecht (20 km) – ein barocke Jagdschloss bei Sobotka. Er war als eine Kopie von dem Gallischen Turm in Istanbul auf der ellipsenförmigen Draufsicht gebaut. Der ovalförmige Èernínský Saal mit der Höhe 16 Meter ist mit den Gemälden und vor allem mit der Akustik beachtlich – mehrfaches Echo kann gehört sein. Hier organisierte Konzerte sind ungewöhnliche kulturelle Erlebnisse.

Mnichovo Hradištì (24 km) – ein nationales kulturelles Denkmal. Ursprünglich ein Renaissanceschloss war ins die barocke Siedlung mit der Reitbahn, dem Pferdestall und dem geräumigen Französischen Park überbaut. Nach der Bílá Hora Schlacht bekam den Schloss Albrecht von Valdštejn und es blieb im Besitz von Vadštejn Familie bis Jahre 1946. Albrecht von Valdštejn ist hier in St. Anna Kappel gegraben. Man kann sich auch die einmalige Valdštejn Bibliothek aus Duchcov ansehen, wo im 18. Jh. berühmte G. Cassanova arbeitete.

Jièín Schloss (24 km) – gebaut in Jahren 1624-33 unter Albrecht von Valdštejn im früh barock Stil. Jetzt siedelt hier die Regionale Museum und Galerie. Ihre Ausstellung mit zahlreichen wertwollen Exponaten zeigt die Historie und die Entwicklung der Region. Neu ist das Museum von Spiel geöffnet. Die Stadt Jièín gehört zu den unikaten Vorführungen der barocken Stadtarchitektur und Barockgelände.

ANDERE MERKWÜRDIGKEITEN

Kozákov (5 km) – mit der Höhe 744 Meter formt die Dominante des Geländes und die Grenze zwischen Riesengebirge und Böhmische Paradies. Es kommen hier 10 markierten Touristenrouten und Fahrräderrouten. Im Mondtal sind romantische Sandsteinformationen und natürliche archäologisch interessante Höhlen. Bei der Touristenroute befindet sich eine legendarische „Radostná studánka“ (der Frohsinne Brunnen) mit der Kappel. Weiter sind an Kozákov interessante im Fels ausgehautete Objekte: Drábovna: aus der die Kaufmannsroute im Mittelalter bewacht war; Havírna: der untergründige Stollen, wo die Kohle ohne Erfolg fördert war. Es gibt hier die Reste des Edelsteinbruchs, die Edelsteine kann man sich im Votrubec Museum ansehen. Mit dem Auto kam man zu dem Gipfel fahren, wo eine Gaststätte, ein Parkplatz, ein Aussichtsturm sind. Aus dem Turm kann man bei gutem Wetter 2/3 von Böhmen überblicken. Kozákov ist ein sehr beliebtes Zentrum von Paragliding.

Trosky (11 km) – es war ein Burg, der Èenìk von Vartenberg in dem 14. Jh. auf zwei Basaltfelsen gebaut hat. Heute ist es eine Ruine, aber auch ein Symbol des Böhmischen Paradieses und für seine absolute Einmaligkeit wahrscheinlich die meistens besuchte Stelle des Böhmischen Paradieses. Früher war das ein gotischer Burg, bis heute blieben hier nur die Befestigung, der Hof und zwei Türme – Panna und Baba (Jungfrau und Weib). Beide sind für die Touristen geöffnet und bieten eine schöne Aussicht an. Es finden hier viele kulturelle Veranstaltungen statt.

Rovensko pod Troskami (7 km) – ein Holzglockenturm „Na Týnì“ mit den „auf den Kopf gestellten“ Glocken.

Dlaskùv statek (8 km) – „Dlask Landgut“. Ein selten gut behaltenes historisches Ligenschaft bei Jizera war in Dolánky im Jahre 1716 gebaut. man kann sich ursprüngliche Geräte, Haushaltausrüstung, Möbel und Bekleidung ansehen.

Bozkov Dolomit und Tropfsteinhöhlen (18 km) – die Höhlen sind ein Labyrinth von den unterirdischen Stollen und Zellen nicht tief unter dem Grund. Sie sind die einige geöffnete Höhlen in den Nordböhmen. Sehr attraktive sind die unterirdischen Seen, es gibt hier der größte unterirdische See in der Tschechischen Republik.

Svijany (15 km) - die Brauereiführung mit der Bierdegustation.